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Kandidatur

Meine 5 Ziele für den Wahlkreis Bremen II - Bremerhaven (WK 55)

Fünf Themen liegen mir besonders am Herzen. Für sie möchte ich mich als Abgeordnete des Wahlkreises Bremen II - Bremerhaven ab September im Deutschen Bundestag ganz besonders einsetzen: Das Klima und sein Wandel, die Stärkung unserer Wirtschaft, hochwertige Bildung, die allen zugänglich ist, umfassende Digitalisierung und unsere Gesundheit.
Ich möchte diese Herausforderungen mutig anpacken und Lösungen für eine ökologische soziale Marktwirtschaft finden!

Klimawandel

Politik mit Rahmenbedingungen für eine nachhaltigere Wirtschafts- und Lebensweise
Der Klimawandel gefährdet die Natur als unsere Lebensgrundlage und bedroht unser Zuhause. Gerade wir in Küstennähe sind vom ansteigenden Meeresspiegel besonders betroffen. Die steigenden Temperaturen und häufiger werdenden Wetterextreme bereiten uns in den Städten und unseren Landwirten Sorge. Wir müssen jetzt ehrgeizige Maßnahmen treffen, um die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen und uns an die Vereinbarungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu halten! Eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger ist dafür notwendig. Und die Energiewende wird zum Jobmotor für unsere Region: Offshore-Anlagen und neue Wasserstoffstrategien bringen dringend benötigte Arbeitsplätze nach Bremen-Nord und Bremerhaven. Mit unserem grünem Wasserstoff aus der Luneplate machen wir Acelor Mittal zum ersten grünen Stahlwerk Deutschlands – und das in unserem Bremen! 
Ich möchte mich als Abgeordnete im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass die Politik geeignete Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise schafft. Und bei all dem müssen wir unsere starke Wirtschaft mitdenken! Ich möchte Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven aktiv in den Prozess einbinden und unsere regionale Wirtschaft stärken. 

Wirtschaft

In Bremen und Bremerhaven können die Wirtschaftsfelder von morgen wachsen 
Die wirtschaftliche Zukunft unserer Hansestadt fokussiert drei innovative Branchen: Windenergie, maritime Wirtschaft sowie Luft- und Raumfahrt. Wir haben dadurch als Standort die technischen, wirtschaftlichen und regionalen Voraussetzungen, eine führende Rolle in der Entwicklung und Produktion von grünen Wasserstoff zu übernehmen. Frei nach dem Motto „wagen un winnen“ können wir mit weiteren Leuchtturmprojekten unserer bisherigen Hidden Champions und vielfältigen Start-Ups ein neues Zeitalter der Klimaneutralität anstoßen. In Bremen und Bremerhaven können die Wirtschaftsfelder von morgen wachsen. 
Dafür benötigen wir allerdings Mut und innovative Ideen, die es gezielt zu fördern gilt. Und weniger Administration, die Unternehmen am Wachsen hindern. Gemeinsam können wir einen neuen Bremer Weg gehen, in dem niemand ausgeschlossen wird. Das Morgen beginnt jetzt!

Bildung

Föderalismus runter, 
Investitionen rauf
Bildung und Innovation sind die Grundlage jedes gesellschaftlichen Fortschritts. Das Land Bremen landet in Studien jedoch immer wieder weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Wie will ich das für uns in Berlin ändern?
Erstens: Der Föderalismus ist ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts – und gerade im Bildungsbereich hindert ein zu starker Föderalismus unser Wachstum. Der Geburtsort eines Kindes darf nicht länger über seine schulische Leistung und die Qualität seiner Ausbildung entscheiden. Wir brauchen dringend bundeseinheitliche Standards und Rahmenlehrpläne, sodass das Bremer Abitur sich nicht mehr hinter dem bayrischen Abitur verstecken muss. Und die letzten Jahrzehnte haben leider gezeigt: Allein schafft das Land Bremen das nicht.
Zweitens: Wir müssen stärker in Bildung investieren. Nur so können wir unser Versprechen von einem gesellschaftlichen Aufstieg durch Bildung realisieren und auch morgen eine wohlhabende, starke Gesellschaft mit qualifizierten Fachkräften sein. Das Schulsystem in Bremen muss jeder Schülerin und jedem Schüler die Möglichkeit bieten, das eigene Potenzial zu entfalten: Fördern, wo der Bedarf nach Unterstützung besteht, und fordern, wo Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz besteht. 
Drittens: Mit der Universität Bremen, der Jacobs University, der Hochschule Bremen und der Hochschule Bremerhaven haben wir exzellente Bildungseinrichtungen, die jedoch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt bekommen müssen, um weiterhin attraktive Anlaufstellen für Studierende, Lehrende und Forschende sein zu können. Die Bremer Forschungslandschaft möchte ich zum Ort der Innovation machen.

Digitalisierung

Viele Aufgaben für ein neues Digitalministerium
Wir müssen uns jetzt entscheiden, wie wir die Digitalisierung nutzen können, um die Verwaltung, unsere Sozialsysteme und unsere Gesellschaft effizient und gleichzeitig menschlich zu gestalten. Deutschland liegt bisher weit hinter den Möglichkeiten zurück, was die Nutzung von digitalen Angeboten für Bürgerinnen und Bürger angeht. Bei kleinen Formaten wie einer BürgerService-App beginnt für mich erst der Prozess. Zum Schluss bedarf es nach dem Vorbild Estlands eines Bürgerpasses, mit dem alle staatlichen Dienstleistungen, Bezahlungen oder der Arztbesuch ohne Zettelwust werden können! Das Ganze kann von einem neuen, innovativen Digitalministerium geleitet werden. Lassen Sie uns gemeinsam ehrgeizig und innovativ denken!

Gesundheit und Pflege

Bezahlbare, innovative und persönliche Medizin für jeden
Unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Tochter eines Arztes und einer Pharmazeutin, die sich jeden Tag für die Gesundheit der Menschen einsetzen, und durch meine eigene Forschung im Medizinrecht, erlebe ich das jeden Tag aufs Neue.
Daher ist es wichtig, dass unser Gesundheitssystem auch in Zukunft stark bleibt. Wir brauchen bezahlbare, innovative und persönliche Medizin für jeden – und die Digitalisierung kann uns auf diesem Weg helfen. Mithilfe von Technologie kann Krebs leichter entdeckt und behandelt werden. Dafür muss gerade die datenbasierte Forschung gestärkt werden. Zudem muss Verhütung für alle bezahlbar sein – daher fordere ich, dass Verhütungsmittel zur Kassenleistung werden. Für Männer und Frauen.
Die Pflege ist unsere starke Säule im Gesundheitssystem. Jeden Tag geben die vielen Pflegerinnen und Pfleger in Bremen, Bremerhaven und Deutschland alles, damit es uns in schwierigen Situationen gut geht – sei es im Krankenhaus oder im Altersheim, in Friedehorst in Bremen-Nord oder im Klinikum Reinkenheide in Bremerhaven. Die Arbeit der Pflegenden muss stärker wertgeschätzt werden – nicht nur durch Klatschen, sondern durch eine vernünftige Bezahlung, mehr Zeit für die Menschen und weniger Stress im Job. 
Aktuelle Nachrichten

Wie geht es den Bremer Bauern, Christian Kluge (Bremischer Landwirtschaftsverband)?

Folge 14 meines #wegenmorgen-Podcasts mit Christian Kluge vom Bremischen Landwirtschaftsverband: Diese Folge geht’s auf’s Feld! Nach Niedervieland, ins Blockland und in die vielen anderen landwirtschaftlichen Gebiete in Bremen und Bremerhaven. Diese machen immerhin 30% der Fläche aus und werden von 145 Betrieben bestellt. Mit mir auf dem Podcast-Trecker sitzt Christian Kluge, Geschäftsführer des Bremischen Landwirtschaftsverbandes. […]
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#13 Wie geht gute Suchthilfe, Bertold Reetz?

Folge 13 meines #wegenmorgen-Podcasts mit Bertold Reetz von der Ambulanten Suchthilfe Bremen: In Folge 13 meines Podcasts spreche ich mit einem Menschen, der laut Weser Kurier „immer nach vorne schaut“: Bertold Reetz von der Ambulanten Suchthilfe Bremen. Er hilft denen, die sich selbst nicht (mehr) helfen können, und leitet als Geschäftsführer das Angebot bei Drogen-, […]
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Wie vernetzen wir Schule, Wirtschaft und Wissenschaft, Horst Lüdtke?

Folge 12 meines #wegenmorgen-Podcasts mit Horst Lüdtke vom Netzwerk Schule, Wissenschaft und Wissenschaft mit Sitz in Bremerhaven: Bremerhaven ist eine vitale Stadt, zwar nicht ohne Probleme, aber mit ganz viel Zukunft! Das sagt Horst Lüdtke, der 2009 das Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft (SWW) initiiert hat. Der Ruhestand ist für den ehemaligen deutschen „Gründungsberater des […]
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